Arbeitsablauf definieren
Was „Mini“ für eine kleine Spielstätte bedeuten sollte
„Mini“ ist nur dann hilfreich, wenn der Begriff beschreibt, wie eine Leuchte in den Raum und zur Arbeitsweise des Teams passt.
Es gibt keine einheitliche Mini-Kategorie, die Gehäusegröße, Lichtleistung, optische Qualität oder akustisches Verhalten garantiert. Prüfen Sie die tatsächlichen Außenmaße, das Gewicht, die Anschlüsse, den Bewegungsfreiraum, den Servicezugang und die Packdichte im Case. Auch ein kompaktes Gehäuse erfordert einen vollständigen optischen und betrieblichen Test.
Die Bühnenbreite ist nur eine Eingangsgröße. Dieselbe Breite kann von einer nahen Überkopfposition einen anderen Plan verlangen als von einer Rückwand. Abstand zwischen Objektiv und Ziel, Gerätewinkel, Umgebungslicht, Oberflächenreflexion, Kameraeinstellung und Szenenwechsel beeinflussen das Ergebnis.
Nutzen Sie den umfassenderen Leitfaden zur Auswahl eines LED Wash Moving Heads, wenn die Geräteklasse noch offen ist. Hier stehen die anschließenden Entscheidungen für ein kompaktes System im Mittelpunkt.
Geometrie vor Stückzahl
Mit Bühnenbreite, Projektionsdistanz und Arbeitszoom beginnen
Ordnen Sie jede vorgeschlagene Geräteposition einer Zielzone zu und berechnen Sie anschließend einen ersten Durchmesser für die Zoomeinstellungen, die in der Produktion tatsächlich verwendet werden.
- Theoretischer geometrischer Durchmesser
- Durchmesser = 2 × Projektionsdistanz × tan(Winkel ÷ 2). Verwenden Sie den vollständigen Öffnungswinkel und messen Sie die Distanz entlang des tatsächlichen Wegs vom Objektiv zum Ziel.
| Modell und Winkel | 4 m Distanz | 6 m Distanz | 8 m Distanz |
|---|---|---|---|
| AL740WZ bei 3° | 0.21 m | 0.31 m | 0.42 m |
| AL740WZ bei 60° | 4.62 m | 6.93 m | 9.24 m |
| C08 bei 8° | 0.56 m | 0.84 m | 1.12 m |
| C08 bei 50° | 3.73 m | 5.60 m | 7.46 m |
Die Formel dient als Planungshilfe. Die nutzbare Abdeckung verändert sich je nach Definition von Strahl- oder Feldwinkel, Randabfall, optischem Zustand und Messverfahren; ein geneigtes Ziel streckt außerdem die Lichtfläche. Zeichnen Sie die Überlappung in einen Plan der Spielstätte ein und testen Sie anschließend enge, mittlere und breite Einstellungen auf der realen Oberfläche.
Weitere Hinweise zur Feldplanung bietet Bühnenausleuchtung mit Zoom Wash Moving Heads. Wenden Sie die dort beschriebene Positionsmethode auf gemessene Entfernungen an.
Aufbau und Steuerung vergleichen
AL740WZ und C08 Eco: zwei kompakte Architekturen
Diese beiden Aolait-Formate zeigen, weshalb weder LED-Anzahl noch Nennleistung eine Leistungsrangfolge ergeben.
| Parameter | AL740WZ | C08 Eco |
|---|---|---|
| Produkt | 7×40W Mini LED Wash Moving Head | 19×15W LED Wash Moving Head Eco |
| LED-Konfiguration | 7 × 40W RGBW | 19 × 15W RGBW |
| Motorisierter Zoom | 3°–60° | 8°–50° |
| DMX-Modi | 18 / 29 / 41 / 57 CH | 16 / 24 CH |
| Zellen- oder Zonenstruktur | Sieben einzeln steuerbare RGBW-Zellen im 57CH-Modus; RGB-Halo | Gesamte RGBW-Leuchte im 16CH-Modus; drei RGBW-Zonen im 24CH-Modus |
| Nettogewicht | 6.5 kg | 6.3 kg |
| Leistung | 350 W Nennleistung | 250 W maximale Leistung |
| Dokumentierte Einsatzumgebung | Betriebsbedingungen des gelieferten Geräts beachten | IP20; Einsatz in trockenen Innenräumen |
Der AL740WZ verwendet sieben RGBW-Zellen und einen separat programmierbaren RGB-Halo. Der C08 verwendet neunzehn RGBW-Emitter und wechselt von einer gemeinsamen Steuerung der gesamten Leuchte zu drei Zonen. Diese Architekturen ermöglichen unterschiedliche Szenen; weder LED-Anzahl noch Nennleistung belegt die abgegebene Lichtleistung.
Der Leitfaden zu LED-Leistung und Zellenkonfiguration erklärt, weshalb Optik, Ansteuerung, Thermikkonzept, Farbmischung und Messverfahren gemeinsam mit den Nennwerten der Bauteile betrachtet werden müssen.
Das vollständige System bewerten
Weniger Leuchten oder mehr kompakte Leuchten?
Eine kleinere Leuchte führt nicht automatisch zum geeigneteren Aufbau für ein kleineres Rig.
Weniger Leuchten können die Zahl der Hängepunkte, Adressen, Kabel, Cases und Servicepositionen reduzieren, doch jede Einheit muss möglicherweise eine größere Fläche mit weniger Redundanz abdecken. Mehr kompakte Leuchten können zusätzliche Überlappungen und Szenenzonen schaffen, erhöhen jedoch die Zahl der Klemmen, Sicherungsseile, Kabel, Patch-Vorgänge und Wartungspunkte.
- Verfügbare Hängepositionen zählen und die nutzbaren Zielwinkel jeder Position prüfen.
- Die Überlappung beim Arbeitszoom einzeichnen, nicht nur am weitesten Endpunkt.
- Prüfen, ob Leuchten zwischen unterschiedlichen Raumlayouts umgesetzt werden müssen.
- Auswirkungen auf DMX, Strom, Signal, Transport und regelmäßigen Service zusammenrechnen.
- Entscheiden, ob unabhängige Zonen reale Szenen verbessern oder lediglich die Programmiertiefe erhöhen.
Legen Sie die Stückzahl erst fest, nachdem ein Mustertest aus derselben Position die erforderliche Beleuchtung, Mischung und Szenenwirkung gezeigt hat. Eine Planung allein nach Bühnenbreite ignoriert Trim-Höhe, Projektionsdistanz, Ausrichtung und die Aufgabe jeder Position.
Sichere Freiräume planen
Rigging, Abstände und Servicezugang
Ein geringes Gerätegewicht erleichtert die Planung, definiert jedoch nicht die Tragfähigkeit des vollständigen Aufhängesystems.
Das dokumentierte Nettogewicht beträgt beim AL740WZ 6.5 kg und beim C08 6.3 kg. Berücksichtigen Sie bei jedem Punkt zusätzlich Klemmen, Halterungen, Sicherungsseile und Kabel. Stimmen Sie Struktur, Hardware und Aufhängemethode auf die Produktanleitung und die örtlichen Anforderungen ab. Die endgültige Montage und Prüfung muss durch qualifiziertes Personal erfolgen.
Planen Sie Freiraum für die vollständige programmierte Bewegung, die Biegeradien der Anschlüsse, die Belüftungswege und den Zugang zum Display ein. Prüfen Sie mögliche Kollisionen zwischen benachbarten Köpfen, Kulissen, Vorhängen, Lautsprechern und Kabelabgängen. Ein enger Achsabstand kann in der Grundposition ausreichen, aber bei einer Pan-, Tilt- oder Zoomszene zu klein sein.
Reinigung und Ausbau müssen möglich sein, ohne unbeteiligte Geräte zu demontieren. Verleihteams sollten Case-Ausrichtung, Hebeweg und reproduzierbare Halterungsposition prüfen. Aus dem Begriff Mini dürfen niemals Arbeitslast, Sicherheitsfaktor, Mindestabstand oder Aufhängemethode abgeleitet werden.
Den tatsächlich genutzten Modus adressieren
Den DMX-Footprint vor dem Hinzufügen weiterer Leuchten planen
Berechnen Sie das Universum erst, nachdem die für die Szenenliste erforderliche Steuerungstiefe feststeht.
- Leuchten pro Universum
- floor(512 ÷ Kanäle pro Leuchte), wenn das Universum für identische Leuchten im selben Modus reserviert ist.
| Modell | Modus | Leuchten | Steuerungsgrenze |
|---|---|---|---|
| AL740WZ | 18CH | 28 | Kompakte Bewegungs-, Haupt-RGBW- und Halo-Steuerung |
| AL740WZ | 29CH | 17 | Bewegung, Haupteffekte, Hintergrundfarbe und Halo-Steuerung |
| AL740WZ | 41CH | 12 | Feine RGBW-Steuerung, Bewegung, Formeffekte und Halo-Steuerung |
| AL740WZ | 57CH | 8 | RGBW-Steuerung der sieben Zellen plus Halo-Funktionen |
| C08 | 16CH | 32 | Gemeinsame RGBW-Steuerung der gesamten Leuchte |
| C08 | 24CH | 21 | Drei unabhängig gesteuerte RGBW-Zonen |
Kompakte und erweiterte Modi sind funktional nicht gleichwertig. Beim AL740WZ sinkt die Kapazität von 28 Leuchten bei 18CH auf 8 bei 57CH, während die Einzelzellensteuerung hinzukommt. Beim C08 sinkt sie von 32 bei 16CH auf 21 bei 24CH, während drei Zonen hinzukommen. Wählen Sie den kleinsten Modus, der die erforderlichen Szenen ermöglicht, und testen Sie anschließend das Konsolenprofil.
Nutzen Sie den Leitfaden zur DMX-Kanalplanung, um Startadressen, Universen, Modusnamen und die Zuständigkeit für Showdateien zu dokumentieren, bevor die Zahl der Leuchten wächst.
Eine reproduzierbare Methode verwenden
Geräuschentwicklung testen, ohne eine dBA-Zahl zu erfinden
Wenn keine formalen akustischen Daten vorliegen, dokumentieren Sie die Bedingungen und vergleichen die realen Betriebszustände, die in der Spielstätte benötigt werden.
Für jeden Kandidaten dieselbe Abfolge durchführen
- 01Testposition festlegen
Verwenden Sie für alle Geräte dieselbe Leuchtenposition, denselben Mikrofon- oder Hörpunkt, dieselbe Distanz, Ausrichtung und denselben Raum.
- 02Hintergrundgeräusch dokumentieren
Messen oder notieren Sie vor dem Einschalten das Umgebungsgeräusch einschließlich Lüftungsanlage und Technik im Publikumsbereich.
- 03Produktionszustand nachbilden
Verwenden Sie die vorgesehene Intensität, Farben, Zoomposition und verfügbare Lüftereinstellung anstelle eines inaktiven Displayzustands.
- 04Betriebsphasen getrennt erfassen
Dokumentieren Sie Standby, stabile Lichtabgabe, Bewegung und Effektbetrieb als getrennte Beobachtungen.
- 05Mit der geplanten Stückzahl wiederholen
Mehrere Leuchten können das gemeinsame akustische Ergebnis verändern, selbst wenn eine einzelne Einheit akzeptabel erscheint.
Protokollieren Sie Raumzustand, Distanz, Szene, Dauer, Gerätesoftware und Messausrüstung zusammen mit dem Ergebnis. Vergleichen Sie Kandidaten ausschließlich mit demselben Verfahren. Veröffentlichen Sie keine akustische Einstufung und keinen dBA-Wert, den der Test nicht gemessen hat.
Den Raum in den Vergleich einbeziehen
Auswahlcheckliste für kleine Spielstätten
Eine brauchbare Auswahlliste verbindet optische Anforderungen, Infrastruktur und dauerhaften Zugang.
- Bühnenbreite und -tiefe, Schwerpunktzonen, Trim-Positionen und Sichtlinien.
- Projektionsdistanz vom Objektiv zum Ziel für jede vorgesehene Leuchtenposition.
- Arbeitszoom, theoretischer Durchmesser und geplante Überlappung.
- Erforderliche Beleuchtung, Farbe, Gleichmäßigkeit und Kameraverhalten vor Ort messen.
- Leuchtenzahl, Szenenaufgaben und mögliche Umpositionierung zwischen Raumlayouts.
- Struktur, Hardware, vollständige Aufhängelast, Bewegungsfreiraum und Kabelwege.
- DMX-Modus, Adressen, Universumskapazität und Test des Konsolenprofils.
- Reproduzierbares Geräuschtestverfahren sowie Zugang für Reinigung, Ausbau und Service.
Bringen Sie den Plan der Spielstätte, die Arbeitszooms, die Szenen und den Steuerungsplan in einen Mustertest ein. So entsteht ein praktischer Vergleich, ohne Nennwerte der LEDs oder eine Größenbezeichnung in eine Leistungsbehauptung umzudeuten.
EMPFOHLENE PRODUKTE
Modelle für Ihre Anforderungen vergleichen
Wir stellen modellspezifische Produktdaten und verfügbare technische Unterlagen für den Gerätevergleich und die Projektplanung zusammen.

7×40W Mini LED Wash Moving Head
Eine kompakte RGBW-Zoom-Wash-Architektur mit sieben Zellen, Einzelzellensteuerung im 57CH-Modus und programmierbarem RGB-Halo.
- 7 × 40W RGBW
- 3°–60° motorisierter Zoom
- 18 / 29 / 41 / 57 CH

19×15W LED Wash Moving Head Eco
Eine RGBW-Zoom-Wash-Architektur für trockene Innenräume mit neunzehn Zellen, gemeinsamer Leuchtensteuerung im 16CH-Modus und drei Zonen im 24CH-Modus.
- 19 × 15W RGBW
- 8°–50° motorisierter Zoom
- 16 / 24 CH · IP20
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