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Zoom-Wash-Photometrie: Lux, Abstrahlwinkel und Projektionsentfernung

Ein Praxisleitfaden zur Photometrie von Wash-Moving-Heads: Abstrahl- und Feldwinkel vergleichen, zentrale und mittlere Beleuchtungsstärke einordnen und reproduzierbare Tests bei unterschiedlichen Entfernungen, Zoom- und Farbeinstellungen planen.

Verfasst von
AOLAIT Technical Team
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Grüne Wash-Lichtkegel beleuchten eine Theaterbühne während des Aufbaus
Grüne Wash-Lichtkegel auf einer Theaterbühne während des Aufbaus.

KURZANTWORT

Kurzantwort

Vergleichen Sie Luxwerte einer Zoom-Wash-Tabelle erst bei übereinstimmender Zoomstellung, Farbeinstellung, Dimmerstellung und Messentfernung. Der Abstrahlwinkel begrenzt den zentralen Intensitätsbereich, der Feldwinkel einen weiteren Bereich. Die zentrale Beleuchtungsstärke beschreibt einen Punkt, weder den Mittelwert noch die nutzbare Lichtfläche. Nutzen Sie Geometrie für geschätzte Durchmesser, das Abstandsgesetz für kontrollierte Entfernungsänderungen und Rastermessungen für die tatsächliche Ausleuchtung.

Inhaltsverzeichnis +
  1. 01Vor dem höchsten Luxwert die Prüfbedingungen prüfen
  2. 02Sieben photometrische Begriffe unterscheiden
  3. 03Abstrahlwinkel und Feldwinkel: Vor dem Gradwert die Grenze prüfen
  4. 04Zentrale und mittlere Beleuchtungsstärke unterscheiden
  5. 05Berechneter Durchmesser und gemessenes Lichtfeld
  6. 06Das Abstandsgesetz sorgfältig anwenden
  7. 07Zoomstellung, Farbmischung und Dimmer beeinflussen das Ergebnis
  8. 08Zwei photometrische Zoom-Wash-Tabellen vergleichen
  9. 09Ein reproduzierbares Prüfverfahren bei fehlenden verlässlichen Messdaten
  10. 10Welche photometrischen Unterlagen Sie für einen Zoom Wash anfordern sollten
  11. 11Kernaussagen
  12. 12Passende Produkte
  13. 13Häufige Fragen
  14. 14Verwandte Artikel
  15. 15Angebot anfragen
01

Vergleich beginnt mit Bedingungen

Vor dem höchsten Luxwert die Prüfbedingungen prüfen

Ein Luxwert ist nur aussagekräftig, wenn Gerätezustand, Entfernung, Zielebene und Messverfahren bekannt sind.

Photometrische Tabellen für Wash-Moving-Heads fassen mehrere Bedingungen zusammen: gewählte Linse oder Zoomstellung, aktive Farbkanäle, Dimmerstellung, Projektionsentfernung und Messpunkt. Weicht eine dieser Bedingungen ab, können die Werte unterschiedliche Sachverhalte beschreiben, obwohl beide in Lux angegeben sind.

Der Abstrahlwinkel eines Zoom-Wash-Moving-Heads ist daher nur ein Teil des Vergleichs. Eine enge Zoomstellung kann die zentrale Beleuchtungsstärke erhöhen und die Lichtfläche verkleinern. Eine weite Stellung kann mehr Fläche bei geringerem Mittenwert ausleuchten. Keines dieser Ergebnisse beschreibt allein Randqualität, mittlere Beleuchtungsstärke oder nutzbare Lichtfläche.

  • Genaues Modell und Produktionsausführung
  • Zoomendstellung oder dokumentierter Steuerwert
  • Definition von Abstrahlwinkel oder Feldwinkel
  • Farbeinstellung, Weißmischung, Dimmer- und Strobe-Zustand
  • Entlang der optischen Achse gemessene Projektionsentfernung
  • Ausrichtung der Zielebene und Positionen des Messgeräts
  • Stabilisierung des Scheinwerfers, Umgebungsbedingungen und Prüfdatum
02

Eine Tabelle kann verschiedene Messgrößen enthalten

Sieben photometrische Begriffe unterscheiden

Unterscheiden Sie im Produktvergleich konsequent zwischen Winkel, Beleuchtungsstärke und Ausleuchtung.

Abstrahlwinkel
Der volle Winkel zwischen den beiden Richtungen, in denen die Lichtstärke die angegebene Grenze relativ zur Strahlmitte erreicht. CIE TN 010 definiert den Abstrahlwinkel gerichteten Lichts an den 50%-Punkten der Mittenlichtstärke. Prüfen Sie die im Bericht verwendete Definition, bevor Sie den Wert anwenden.
Feldwinkel
Ein größerer voller Winkel. Die IES-Definition verwendet die Richtungen, in denen die Lichtstärke 10% des Maximums in einer Ebene durch die nominelle Strahlachse beträgt. Bei asymmetrischen Lichtfeldern können Angaben für zwei senkrecht zueinander stehende Ebenen erforderlich sein.
Zentrale Beleuchtungsstärke in Lux
Die Beleuchtungsstärke am Schnittpunkt der optischen Achse mit der Zielebene. Sie beschreibt einen einzelnen Ort, keinen Flächenmittelwert, und kann allein keine Gleichmäßigkeit belegen.
Mittlere Beleuchtungsstärke
Arithmetischer Mittelwert der Beleuchtungsstärkemessungen in einem festgelegten Raster und einer definierten Messebene. Für reproduzierbare Ergebnisse müssen Rastergrenzen, Punktabstände, ausgeschlossene Punkte und der Umgang mit Umgebungslicht dokumentiert werden.
Nutzbare Lichtfläche
Der Teil des projizierten Lichtfelds, der die Anforderungen der Produktion an Mindestbeleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit, Farbe, Rand und Kamerabild erfüllt. Das ist ein anwendungsbezogenes Kriterium, kein universell festgelegter Prozentsatz.
Projektionsentfernung
Der optische Weg vom photometrischen Zentrum des Scheinwerfers oder vom angegebenen Messbezugspunkt zum Zielpunkt. Bei einem geneigten Scheinwerfer entspricht er nicht der horizontalen Entfernung am Boden.
Zoomendstellung
Eine dokumentierte enge oder weite mechanische Stellung, ein Winkel oder ein Steuerwert für den Test. Die Angaben müssen erkennen lassen, ob die Stellung aus derselben Bewegungsrichtung angefahren wurde und ob der Winkel einen Abstrahl- oder Feldwinkel bezeichnet.

Die Begriffe beantworten unterschiedliche Fragen. Abstrahl- und Feldwinkel beschreiben Winkelgrenzen. Die zentrale Beleuchtungsstärke beschreibt einen Punkt, die mittlere Beleuchtungsstärke eine Gruppe von Messwerten. Die nutzbare Lichtfläche ergibt sich aus den Anforderungen der Produktion an diese Werte und Beobachtungen. Projektionsentfernung und Zoom bestimmen die Arbeitsgeometrie.

03

Dasselbe Gradzeichen kann unterschiedliche Breiten beschreiben

Abstrahlwinkel und Feldwinkel: Vor dem Gradwert die Grenze prüfen

Der Durchmesser zum Feldwinkel ist normalerweise größer als der zum Abstrahlwinkel, da er einer niedrigeren Intensitätsgrenze folgt.

CIE TN 010 beschreibt den Abstrahlwinkel als vollen Winkel zwischen den beiden 50%-Punkten der Mittenlichtstärke. Die IES-Definition des Feldwinkels verwendet die Richtungen bei 10% des Maximums. Diese Grenzen sind nicht austauschbar. Auch das äußerste, im Haze oder auf einer dunklen Wand sichtbare Streulicht darf sie nicht ersetzen.

Abstrahlwinkel und Feldwinkel im photometrischen Bericht
KriteriumAbstrahlwinkelFeldwinkelPraktische Anwendung
Übliche Grenze50% der Mittenlichtstärke10% der maximalen LichtstärkeDie verwendete Definition der Tabelle prüfen
Relative BreiteHeller zentraler BereichWeiterer Bereich mit geringerer LichtstärkeDurchmesser nur bei übereinstimmenden Grenzen vergleichen
Nicht kreisförmiges FeldGegebenenfalls horizontale und vertikale Werte erforderlichGegebenenfalls horizontale und vertikale Werte erforderlichBeide Ebenen erfassen, statt einen Kreis vorauszusetzen
Bezug zur nutzbaren LichtflächeKann kleiner oder größer als die akzeptierte Fläche seinUmfasst oft Randbereiche unterhalb der ProjektanforderungEine eindeutige Akzeptanzgrenze festlegen
Bezug zum sichtbaren Lichtkegel im HazeNicht identisch mit dem sichtbaren Lichtkegel in der LuftNicht identisch mit dem äußersten sichtbaren StreulichtFlächendaten mit Messgerät und markierter Zielfläche erfassen
Maßgeblich ist die Definition im Prüfbericht. Ein Hersteller kann eine andere benannte Grenze verwenden. Deshalb gehören Prozentwert und Messebene zur Winkelangabe.

Ein mehrzelliger Wash kann auch ein unregelmäßiges, ovales oder strukturiertes Lichtfeld erzeugen. Ein einzelner Winkel kann dann wichtige Informationen verdecken. Fordern Sie Intensitätsdaten in senkrecht zueinander stehenden Ebenen, ein Beleuchtungsstärkeraster oder gegebenenfalls eine Verteilung im IES-Format an. Prüfen Sie das tatsächliche Lichtfeld bei enger, mittlerer und weiter Zoomstellung.

04

Ein Punkt beschreibt keine Fläche

Zentrale und mittlere Beleuchtungsstärke unterscheiden

Der zentrale Luxwert hilft beim Intensitätsvergleich unter kontrollierten Bedingungen. Ein Wash wird jedoch meist nach der Fläche ausgewählt, die er ausleuchtet.

Beleuchtungsstärke ist der einfallende Lichtstrom je Flächeneinheit und wird in Lux angegeben. Eine Mittenmessung erfasst sie am Punkt der optischen Achse. Dieser Wert kann das Maximum sein; bei komplexen Verteilungen fallen optische Achse und Richtung der höchsten Lichtstärke jedoch nicht immer zusammen. Der Messort muss deshalb definiert werden.

Die mittlere Beleuchtungsstärke erfordert eine definierte Zielfläche und ein Messraster. Addieren Sie die berücksichtigten Messwerte und teilen Sie durch die Anzahl der Punkte; bewahren Sie die Einzelwerte auf. Der Mittelwert kann einen Hotspot, dunkle Ecken oder einen ungleichmäßigen Rand verdecken. Geben Sie Minimum, Maximum, Messpositionen und Verhältnisse wie Minimum zu Mittelwert nur zusammen mit Raster und Auswertungsverfahren an.

Aussagekraft der verschiedenen Beleuchtungsstärkewerte
MessgrößeHilft bei der Bewertung vonBelegt allein nicht
Zentrale Beleuchtungsstärke in LuxBeleuchtungsstärke in der Mitte bei definiertem Zustand und AbstandMittlere Lichtleistung, Randqualität, Gleichmäßigkeit oder nutzbare Ausleuchtung
Mittlere BeleuchtungsstärkeMittelwert innerhalb eines definierten RastersPosition von Hotspots, dunklen Stellen oder Farbaufspaltungen
Minimale BeleuchtungsstärkeSchwächster Messpunkt innerhalb der definierten FlächeAnsprechendes Gesamtbild oder homogene Mischung im gesamten Lichtfeld
Maximale BeleuchtungsstärkeStärkster Messpunkt im RasterGesamtlichtstrom in Lumen oder Leistung bei anderer Zoom- und Farbeinstellung
Verhältnis von Minimum zu MittelwertEinem Aspekt der Verteilung innerhalb dieses RastersUniverselles Bestehenskriterium für jede Bühnenanwendung
05

Geometrie legt Messpunkte fest, Photometrie liefert Messwerte

Berechneter Durchmesser und gemessenes Lichtfeld

Die Durchmesserformel schätzt die Ausdehnung eines Lichtkegels auf einer senkrechten Ebene. Sie misst nicht das Licht innerhalb dieses Kreises.

Die Formel setzt einen symmetrischen Kegel voraus, der auf eine ebene Fläche senkrecht zur optischen Achse trifft. Mit dem Abstrahlwinkel berechnet sie den Strahldurchmesser, mit dem Feldwinkel den Felddurchmesser. Sie beschreibt weder weiche Ränder noch Hotspots, Zellstrukturen oder die Eignung des Wash-Lichts für Kamera und Bühnenbild.

Die tatsächliche Wash-Ausleuchtung wird auf einer Messebene erfasst. Markieren Sie die berechnete Mitte und Grenze als Ausgangspunkte und legen Sie ein Raster darüber und darüber hinaus. Erfassen Sie an jedem Punkt die Luxwerte, prüfen Sie Farbe und Randverhalten und bestimmen Sie die nutzbare Grenze anhand der Produktionsanforderungen. Bei geneigtem Scheinwerfer wird die Lichtfläche auf Boden oder Wand gestreckt; nahe und ferne Ränder liegen in unterschiedlichen Projektionsentfernungen.

Berechneter Durchmesser und gemessenes Lichtfeld getrennt dokumentieren
DatensatzEingangsdatenErgebnisKorrekte Bezeichnung
Geometrische BerechnungProjektionsentfernung und angegebener WinkelGeschätzter Durchmesser auf einer senkrechten EbeneBerechneter Strahl- oder Felddurchmesser
MittenmessungGerätezustand, Entfernung und MittelpunktEin BeleuchtungsstärkemesswertGemessene zentrale Beleuchtungsstärke in Lux
RastermessungGerätezustand, Ebene, Raster und MessgerätPunktweise BeleuchtungsstärkeverteilungGemessenes Lichtfeldraster
AnwendungsentscheidungRasterdaten sowie visuelle und kamerabezogene KriterienAkzeptierte ArbeitsflächeNutzbare Lichtfläche nach dem festgelegten Kriterium
06

Nützlich für kontrollierte Abstandsänderungen

Das Abstandsgesetz sorgfältig anwenden

Mit dem Abstandsgesetz lässt sich abschätzen, wie sich die Beleuchtungsstärke mit der Entfernung ändert, sofern Lichtstärke und geometrische Bedingungen gleichwertig bleiben.

Nach der IES-Definition ist die Beleuchtungsstärke auf einer Fläche senkrecht zum einfallenden Licht proportional zur Lichtstärke einer Punktquelle und umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung. Das ermöglicht eine schnelle Plausibilitätsprüfung oder die Umrechnung eines zentralen Luxwerts zwischen zwei ausreichend großen Entfernungen bei gleichem Betriebszustand.

  • Verwenden Sie die Beziehung nicht, um verschiedene Zoompositionen zu vergleichen.
  • Vergleichen Sie damit nicht Weiß, gesättigte Farben und Mischfarben unter der Annahme unveränderter Lichtstärke.
  • Übertragen Sie einen Mittenwert nicht auf Randpunkte mit anderer Intensitätsverteilung.
  • Berücksichtigen Sie die Neigung der Zielfläche: Kosinuseffekt und unterschiedliche Entfernungen zu nahen und fernen Rändern verändern das Ergebnis.
  • Behandeln Sie eine große, räumlich ausgedehnte Lichtaustrittsöffnung bei sehr kurzen Entfernungen nicht als Punktquelle.
  • Berücksichtigen Sie beim Praxistest Haze, Staub, atmosphärische Verluste, Streulicht und die Grenzen des Messgeräts.

Folgen Tabellenwerte nicht annähernd dem quadratischen Entfernungsverhältnis, prüfen Sie Rundung, Messgeräteposition, Nahfeldgeometrie, Zoom-Wiederholgenauigkeit, thermisches Verhalten und Übertragungsfehler. Erst danach sollten Sie die Tabelle für ein Projekt verwenden. Die Rechnung dient der Diagnose und ersetzt keine vollständige Lichtstärkeverteilung.

07

Ein Betriebszustand beschreibt nicht die gesamte Leistung

Zoomstellung, Farbmischung und Dimmer beeinflussen das Ergebnis

Ein vollständiger Zoom-Wash-Vergleich braucht mehr als einen Winkel und einen Weißlichtmesswert bei voller Leistung.

In enger Zoomstellung kann die Optik das Licht auf einen kleineren Winkelbereich konzentrieren. In weiter Stellung verteilt sie es auf ein größeres Lichtfeld. Mittlere Stellungen sind relevant, weil viele Produktionen sie nutzen. Linsenbewegungen können Lichtfeldform und Farbmischung auf eine Weise verändern, die zwei Endwerte nicht zeigen. Dokumentieren Sie für jede Stellung Winkel oder Steuerwert.

Auch RGBW- und RGBL-Lichtquellen benötigen Daten für die jeweilige Einstellung. Rot, Grün, Blau, Weiß, Lime, volle additive Ausgabe und am Lichtpult gemischte Weißtöne haben unterschiedliche spektrale Leistungen und Ansteuerungsverhalten. Optische Mischung, Kalibrierung, thermische Grenzen und Kanalabstimmung können bei gleicher Zoomstellung zentrale Luxwerte, Verteilung und Farbe verändern. Die Bezeichnungen RGBW oder RGBL sagen das Ergebnis nicht voraus.

Mindestauswahl an Einstellungen für einen aussagekräftigen Zoom-Wash-Vergleich
VariableZu prüfende EinstellungenWarum es wichtig ist
ZoomEnge Endstellung, eine reproduzierbare Mittelstellung und weite EndstellungZeigt Bündelung, Verteilung und Verhalten im Arbeitsbereich
PrimärfarbenIndividuelle Kanäle in der ProduktionZeigt Unterschiede in Lichtleistung und Farbverteilung
WeißeinstellungEigener Weißkanal, kalibriertes Weiß oder definierte RGB-MischungVerhindert den Vergleich unterschiedlicher Weißmischungen
ShowfarbenZwei oder mehr häufig verwendete MischfarbenVerknüpft die Tabelle mit tatsächlichen Cues statt nur einem Laborzustand
DimmerVolle Leistung und eine dokumentierte niedrigere StufePrüft die Stabilität der Verteilung bei reduzierter Leistung
Thermischer ZustandNach gleicher StabilisierungszeitVerhindert versteckte Einflüsse durch Aufwärmung und Temperaturregelung

Wenn Bauform, Optik, Farbsystem und Steuerung noch nicht eingegrenzt sind, beginnen Sie mit der Auswahl eines LED-Wash-Moving-Heads und wenden Sie anschließend diese photometrische Methode auf die verbleibenden Modelle an.

08

Vor dem Leistungsvergleich die Bedingungen abgleichen

Zwei photometrische Zoom-Wash-Tabellen vergleichen

Eine hilfreiche Vergleichstabelle macht Unterschiede sichtbar, statt aus ungleichen Bedingungen stillschweigend einen Sieger abzuleiten.

Arbeitsblatt zum direkten Vergleich zweier photometrischer Zoom-Wash-Tabellen
VergleichskriteriumScheinwerfer AScheinwerfer BEntscheidungsregel
Eindeutige IdentifikationModell, Hardware und Software dokumentierenModell, Hardware und Software dokumentierenVergleich abbrechen, wenn die Tabelle nicht der angebotenen Ausführung zugeordnet werden kann
PrüfdokumentLabor, Datum und Methode dokumentierenLabor, Datum und Methode dokumentierenVollständige Berichte mit Angaben zu Umgebung und Messgerät bevorzugen
ZoomstellungEnge, mittlere oder weite Stellung samt Winkel/Steuerwert dokumentierenEnge, mittlere oder weite Stellung samt Winkel/Steuerwert dokumentierenVergleichen Sie äquivalente Positionen oder halten Sie Ergebnisse in separaten Zeilen
WinkelgrenzeAbstrahlwinkel, Feldwinkel oder andere ProzentgrenzeAbstrahlwinkel, Feldwinkel oder andere ProzentgrenzeVergleichen Sie den Durchmesser nicht, bis die Grenze übereinstimmt
FarbzustandAktive Kanäle und Weißmischung dokumentierenAktive Kanäle und Weißmischung dokumentierenVergleichen Sie den gleichen definierten Farbzustand
Dimmer / StrobeGenauen Zustand dokumentierenGenauen Zustand dokumentierenDauerlicht bei gleicher dokumentierter Stufe verwenden
PrüfabstandEntfernung entlang der optischen Achse dokumentierenEntfernung entlang der optischen Achse dokumentierenGleiche Entfernungen verwenden; nur bei sonst gleichen Bedingungen vorsichtig mit dem Abstandsgesetz umrechnen
Zentrale Beleuchtungsstärke in LuxAngegebenen Mittenwert eintragenAngegebenen Mittenwert eintragenAls Einzelpunkt betrachten, nicht als Flächenleistung
MessrasterMittelwert, Minimum, Maximum und Messpunktplan eintragenMittelwert, Minimum, Maximum und Messpunktplan eintragenNur Raster mit gleicher Ebene, Grenze und Punktabständen vergleichen
Kriterium für die nutzbare LichtflächeGrenzwert und Anwendung dokumentierenGrenzwert und Anwendung dokumentierenDasselbe Projektkriterium auf beide Verteilungen anwenden
Fehlende AngabeLeer lassenLeer lassenFehlenden Test anfordern oder Muster nach demselben Verfahren prüfen; keine Werte erfinden
Dieses Arbeitsblatt enthält bewusst keine Lichtleistungswerte. Tragen Sie nur Werte aus dem konkreten Bericht oder Ihrem eigenen dokumentierten Test ein.

Vergleichen Sie bei übereinstimmenden Bedingungen nach den Prioritäten der Anwendung: nutzbare Lichtfläche in Arbeitsentfernung, minimale und mittlere Beleuchtungsstärke auf dem Ziel, zentraler Luxwert, Farbverhalten und Zoomübergang. Das Modell mit dem höchsten Mittenwert kann als Wash schlechter geeignet sein, wenn seine akzeptierte Fläche kleiner ist oder die Ränder die Produktionsanforderung unterschreiten.

Nutzen Sie unsere aktuelle Aolait-Zoom-Wash-Moving-Head-Reihe für die Vorauswahl. Trennen Sie Kategoriespezifikationen von gemessenen photometrischen Daten, sofern kein modellspezifischer Bericht dieselbe Konfiguration und denselben Betriebszustand bestätigt.

09

Vergleichbare Daten erheben

Ein reproduzierbares Prüfverfahren bei fehlenden verlässlichen Messdaten

Fehlt ein vollständiger modellspezifischer photometrischer Bericht, ist ein kontrollierter Test eines Mustergeräts der richtige nächste Schritt.

Zoom-Wash-Praxistest in neun Schritten

  1. 01
    Bewertungsebene festlegen

    Wählen Sie Bühnenwand, Bühnenboden oder die vertikale Ebene der Darsteller. Dokumentieren Sie Abmessungen, Ausrichtung und Oberflächenzustand.

  2. 02
    Umgebung kontrollieren

    Reduzieren Sie Streulicht, erfassen Sie die Umgebungsbeleuchtungsstärke und halten Sie Haze, Staub und reflektierende Gegenstände während der Messreihe konstant.

  3. 03
    Scheinwerfergeometrie einstellen

    Messen Sie vom angegebenen Bezugspunkt des Scheinwerfers entlang der optischen Achse zum Ziel. Richten Sie die Achse für den Referenztest senkrecht zur Ebene aus.

  4. 04
    Betrieb stabilisieren

    Verwenden Sie für jedes Gerät und jeden Zustand dieselbe Aufwärmzeit, Versorgung, Betriebsart und denselben Belüftungsfreiraum.

  5. 05
    Test-Cue dokumentieren

    Speichern Sie Zoom, gegebenenfalls Fokus, Pan, Tilt, Farbkanäle, Dimmer, Strobe, Software und Steuerungsmodus. Fahren Sie die Zoomendstellungen stets auf dieselbe Weise an.

  6. 06
    Raster markieren

    Markieren Sie Mittelpunkt, senkrechte Achsen und gleichmäßig verteilte Punkte innerhalb und außerhalb der erwarteten Strahl- und Feldgrenzen.

  7. 07
    Beleuchtungsstärke messen

    Verwenden Sie ein geeignetes, kalibriertes Luxmeter in Ausrichtung der Messebene. Erfassen Sie jeden Punkt, den Umgebungswert, die Gerätekennung und das Kalibrierdatum.

  8. 08
    Vollständige Tabelle veröffentlichen

    Halten Sie Einzelwerte, Mittenwert, Mittelwert, Minimum, Maximum, Winkeldefinition, Lichtfeldabmessungen, Fotos und Betriebsnotizen zusammen.

Ein goniophotometrischer Laborbericht liefert die Winkelverteilung der Lichtstärke unter besser kontrollierten Prüfbedingungen. Ein Raster am Einsatzort zeigt dagegen, wie das konkrete Mustergerät in der vorgesehenen Ebene und im geplanten Cue arbeitet. Nutzen Sie Laborberichte zur Produktcharakterisierung und Vor-Ort-Raster für die Anwendung. Eine Momentaufnahme vor Ort ist keine vollständige photometrische Gerätedatei.

10

Auch nach der Vorführung nutzbare Unterlagen

Welche photometrischen Unterlagen Sie für einen Zoom Wash anfordern sollten

Vollständige Unterlagen ermöglichen es Lichtfachleuten, den Vergleich zu reproduzieren und auf einen Bühnenplan zu übertragen.

  • Genaues Modell, Hardware, Software und optische Konfiguration
  • Versorgungsspannung, Umgebungsbedingungen, Montageorientierung und Stabilisierungszeit
  • Photometrisches Zentrum, optische Achse und Zielebenendefinition
  • Enge, mittlere und weite Zoomstellung mit dokumentierten Winkeldefinitionen
  • Zentrale Beleuchtungsstärke nach Entfernung für eindeutig benannte Farbeinstellungen
  • Abstrahl- und Feldwinkel mit den jeweils verwendeten Intensitätsgrenzen
  • Orthogonale oder vollständige Verteilungsdaten für nicht kreisförmige Felder
  • Rasterwerte einschließlich Mittenwert, Mittelwert, Minimum, Maximum und Punktabständen
  • IES- oder LDT-Datei, sofern für die Lichtplanung geeignet
  • Test-Cue-Liste passend zum vorgesehenen Lichtpult und den Showfarben
  • Produktseitenlink und Kontaktmöglichkeit für Konfigurationsfragen

Die Produktseite des Aolait AL1950WX bietet Informationen zur Konfiguration dieses Zoom-Wash-Modells und eine Anfragemöglichkeit. Nutzen Sie die veröffentlichten Zoom- und Lichtquellendaten zur Beschreibung des Aufbaus. Photometrische Werte müssen aus einem passenden Bericht oder einem kontrollierten Mustertest stammen.

Entscheidend ist, welcher Gerätezustand bei der tatsächlichen Projektionsentfernung die erforderliche Wash-Ausleuchtung, Beleuchtungsstärke und Lichtfeldqualität liefert. Die Dokumentation muss so genau sein, dass ein anderer Techniker das Ergebnis wiederholen kann. Der höchste Einzelwert genügt dafür nicht.

HÄUFIGE FRAGEN

Technische Fragen und Projektfragen

Was unterscheidet Abstrahlwinkel und Feldwinkel?
Der Abstrahlwinkel verwendet üblicherweise die Richtungen bei 50% der Mittenlichtstärke, der Feldwinkel die niedrigere Grenze bei 10% des Maximums. Deshalb ist der Feldwinkel meist größer. Maßgeblich sind die Prozentwerte des Berichts, besonders bei nicht kreisförmigen Lichtfeldern.
Reicht der zentrale Luxwert zum Vergleich zweier Wash-Moving-Heads?
Nein. Er vergleicht nur einen Punkt bei übereinstimmendem Gerätezustand, Zoom, Farbe, Dimmer, Abstand und Zielgeometrie. Für die Wash-Ausleuchtung brauchen Sie zusätzlich Messraster, Mittelwert, Minimum, Maximum und ein Kriterium für die nutzbare Lichtfläche.
Wie wird die mittlere Beleuchtungsstärke eines Wash-Lichtfelds berechnet?
Definieren Sie Ebene und Raster, messen Sie jeden berücksichtigten Punkt und teilen Sie die Summe durch die Punktanzahl. Bewahren Sie Messpunktplan, Minimum, Maximum, Abstände und den Umgang mit Umgebungslicht zusammen mit dem Mittelwert auf.
Was bedeutet nutzbare Lichtfläche in der Bühnenphotometrie?
Das ist die Fläche, die die Anforderungen der Produktion an Beleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit, Rand, Farbe und Kamera erfüllt. Sie ist weder ein universeller Winkel noch ein fester Prozentsatz. Die Akzeptanzgrenze muss beim Ergebnis stehen.
Kann ich Luxwerte aus unterschiedlichen Projektionsentfernungen vergleichen?
Sie können die zentrale Beleuchtungsstärke vorsichtig mit dem Abstandsgesetz umrechnen, wenn Gerät, optische Richtung, Zoom, Farbe, Dimmer und Zielausrichtung gleich bleiben und die Entfernung eine Punktquellenannäherung erlaubt. Ein direkter Test bei gleicher Entfernung ist aussagekräftiger.
Sinkt der Luxwert eines Wash bei weiterem Zoom immer?
Ein weiteres Lichtfeld verteilt die Leistung meist auf mehr Fläche, sodass der zentrale Luxwert oft sinkt. Die genaue Änderung hängt von Optik und Betriebszustand ab. Messen Sie enge, mittlere und weite Stellungen, statt einen universellen Faktor anzuwenden.
Sollten RGBW- und RGBL-Moving-Heads mit mehreren Farben geprüft werden?
Ja. Testen Sie das definierte Weiß, relevante Einzelkanäle und übliche Showmischfarben bei gleichem Zoom und Abstand. Kanalansteuerung, Kalibrierung, optische Mischung und thermisches Verhalten können Lichtleistung und Verteilung verändern.
Welche Informationen benötigt Aolait für die photometrische Abstimmung eines Zoom Wash?
Senden Sie Modell, Stückzahl, Bühnenplan, Scheinwerferpositionen, Projektionsentfernungen, Zielebenen, Zoomstellungen, benötigte Farben und Akzeptanzkriterien. Fügen Sie vorhandene Tabellen oder Rastermessungen bei und nutzen Sie Angebot anfragen, um Konfiguration und nächsten Prüfschritt mit Aolait abzustimmen.

EINEN VERGLEICHBAREN PHOTOMETRISCHEN TEST PLANEN

Projektionsentfernungen, Zielebenen und Showfarben abstimmen

Senden Sie das vorgesehene Modell, Scheinwerferpositionen, Zoomstellungen, Farb-Cues, Zielraster und Akzeptanzkriterien. Unser Team stimmt die Anforderungen auf eine Aolait-Zoom-Wash-Konfiguration ab und empfiehlt den nächsten praktischen Prüfschritt.

Wählen Sie den nächsten Schritt für Ihre Produktbewertung oder Ihren Entwicklungsplan.